Das Licht, die künstliche Beleuchtung
Auszug aus dem Buch
Käfig- und Volierenbau, Praktische Anleitungen
von Ernst Albrecht
Es kann nicht oft genug darauf hingewiesen werden, dass wir unseren gefiederten Freunden einen naturnahen und biotopgerechten Aufenthalt in Käfig und Voliere bieten sollen. Dazu gehört in unseren geogra-
phischen Breiten eine dem Tageslicht ähnliche bzw. farbnahe künstliche Beleuchtung. Sie sollte aber auch eine Tageslichtlänge von 12 – 14 Stunden haben.
Die Farben der Sonne geben uns das Leben. Wie wichtig diese Farben und Lichtleistungen für alles Lebende auf dieser Welt sind, zeigen die Messwertgrafiken der französischen CIE (Internationale Beleuchtungs-Kommission).
Dass die Sonne farbiges Licht auf die Erde schickt, erkennen wir an einem Regenbogen. Er zeigt uns deutlich die verschiedenen Farben des Sonnenlichtes. Dieses Farbspektrum des Sonnenlichtes wird in verschiedenen Wellenlängen gemessen, von ca. 250 bis 2000 Nanometer (nm). Die Messergebnisse in obigen Grafiken wurden bei einem Sonnenstand von 30°, 45° und 90° zur Erde festgestellt (mittlere Grafik). Die Leistung des Lichtes wird in Watt pro m² und Nanometer – W/m²/nm – gemessen.
Vom erfassenden Auge wird das Licht an das Gehirn weitergeleitet. Eine direkte Nervenverbindung vom Auge in den Hypothalamus, dem Gehirnteil, der unser Gefühlsleben bestimmt, steuert die einzelnen Organe an. Bei Tieren erfolgt dies über das so genannte Pinealorgan, welches z. B. bei Vögeln durch den Schädel direkt stimuliert wird. Es wird in verschiedene Bahnen des vegetativen Nervensystems geleitet, die die Organe zur Anregung und Umsetzung ihrer Funktionen führen.
Natürlich muss das Licht in seiner Beleuchtungsstärke der Vogelart angepasst sein. Es darf auf keinen Fall zu wenig, aber auch nicht zu viel sein. Um diese Größe bestimmen zu können, hilft uns unsere eigene Studie über das Biotop der zu haltenden Vogelart. Ein Vogel, der in offenen Savannen lebt, kann nicht in der Haltungsweise mit einem Vogel aus dem Urwaldgebüsch gleichgestellt werden.
Wir müssen uns fragen, wie eine annähernd naturgemäße Beleuchtungsstärke gefunden werden kann. Hier sehen wir die Möglichkeit, über den Pflanzenbewuchs des Biotops etwas zu erfahren. Die in der speziellen Pflanzen-Literatur gemachten Angaben wie hell, viel Licht, Sonne oder im Schatten stehend, helfen uns schon weiter, wenn zusätzlich das Ursprungsland der Pflanze angegeben ist. Doch reicht diese Information noch nicht aus.
Weitere Infos im Online-Shop des ENDEAVOUR-VERLAGS
Donnerstag, 2. Juli 2009
Die Farben der Sonne geben uns das Leben
Dienstag, 9. Juni 2009
Ein kleines Vogelhaus
Auszug aus dem Buch
Käfig- und Volierenbau, Praktische Anleitungen
von Ernst Albrecht
Allgemeines
(Zeichnungen und Berechnungen)
Kleinvogelfreunde, aber auch Papageien- und Sittichliebhaber sind sehr an einem Vogelhaus interessiert. Speziell für ihre Vogelart herge-
richtet, können viele Vorstellungen der naturnahen Haltung für die Vögel erfüllt werden.
Natürlich ist zu bedenken, dass der Bau eines Vogelhauses von der finanziellen Lage des Liebhabers abhängt. Den meisten unserer vielen Vogelfreunde fehlen aber die nötigen Mittel für den Bau einer solchen Anlage. Aus diesem Grunde und aus der Sicht des Baugenehmigungs-
verfahrens habe ich eine Vogelhauskonstruktion zusammengestellt, die kostengünstig gebaut, wirtschaftlich betrieben und baurechtlich unproblematisch durchgeführt werden kann.
Auf der Zeichnung Blatt 1 Seite 16 ist „Ein kleines Vogelhaus“ abgebildet, welches aus bautechnischen und Materialliefergrößen die kleinstmögliche Gebäudegröße von 34,25 m³ umbautem Raum aufweist. Baurechtlich sind für die Kleintierhaltung Gebäude mit 30 m³ umbautem Raum in einigen Bundesländern genehmigungsfrei. Das schließt aber nicht aus, dass für dieses Vorhaben eine Bauanzeige gestellt werden muss. Hierüber wurde bereits zum Thema „Eine Gartenvoliere“ berichtet. Über die 4,25 m³ Mehrgröße, die sich aus der Nutzung der Eternitplattenmaße ergibt, wird sicher die Behörde keine Einwände erheben.

Das nachfolgend beschriebene Vogelhaus wird von 13 Zeichnungen und 3 Berechnungen begleitet. Sie sollen die Möglichkeit bieten, dem handwerklich Geschickten eine Hilfe zur Eigenherstellung eines solchen Vogelhauses zu sein.
Selbstverständlich habe ich daran gedacht, auch den Wunsch nach einem größeren Vogelhaus, jedoch nach dem hier vorliegenden Baukastensystem, Rechnung zu tragen. Man bedenke hierbei allerdings die Genehmigungspflicht. So sind in der Zeichnung Blatt 15 Seite 32 die Möglichkeiten zur Erweiterung aufgezeichnet.
In der Zeichnung Geschnittener Grundriss Blatt 3 Seite 18 ist der Wandaufbau des Gebäudes dargestellt. Hierzu wurde die Wärmedämmung ermittelt. Sie ergibt einen U-Wert (k-Wert) von 0,34 W/qm K.
Das in diesem Buch behandelte Thema „Wärmedämmung schafft ein behagliches Raumklima“ zeigt datenmäßig in der Tabelle 3 Seite 68 und bildlich in der Zeichnung Mauerwerksschnitte Blatt 1 Seite 66 unter Abb.1 eine ähnliche Wand mit einem annähernden U-Wert von 0,29 bis 0,34 W/qm K.
Ob Lichtkuppeln oder andere Oberlichter Verwendung finden sollen, bleibt der eigenen Entscheidung überlassen. Verschiedene Möglichkeiten werden zum Thema „Fenster und Licht“ behandelt. Auch die übrigen Hinweise in der Zeichnung Blatt 1 der Vogelhausdarstellung werden in den einzelnen Arbeitsabläufen noch erläutert.
Die Zeichnung Grundriss-Übersicht Blatt 2 stellt eine Volierenaufteilung für Kleinvögel dar. Selbstverständlich bleibt diese Innenaufteilung eine Aufgabe des Vogelliebhabers, je nach Vogelart, die er einsetzen möchte. Aus eigener Erfahrung würde ich im gesamten Raum nur eine Voliere und die Sammelvoliere einrichten. Die Räume sind durch leichte Türen mit einem Sichtfenster (mF) voneinander getrennt. So werden Geräuscheinflüsse auf die Zucht reduziert, z. B. Lockrufe. Vor alle Fenster müssen abnehmbare drahtbespannte Rahmen montiert werden.
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Käfig- und Volierenbau, Praktische Anleitungen
von Ernst Albrecht
Allgemeines
(Zeichnungen und Berechnungen)
Kleinvogelfreunde, aber auch Papageien- und Sittichliebhaber sind sehr an einem Vogelhaus interessiert. Speziell für ihre Vogelart herge-
richtet, können viele Vorstellungen der naturnahen Haltung für die Vögel erfüllt werden.
Natürlich ist zu bedenken, dass der Bau eines Vogelhauses von der finanziellen Lage des Liebhabers abhängt. Den meisten unserer vielen Vogelfreunde fehlen aber die nötigen Mittel für den Bau einer solchen Anlage. Aus diesem Grunde und aus der Sicht des Baugenehmigungs-
verfahrens habe ich eine Vogelhauskonstruktion zusammengestellt, die kostengünstig gebaut, wirtschaftlich betrieben und baurechtlich unproblematisch durchgeführt werden kann.
Auf der Zeichnung Blatt 1 Seite 16 ist „Ein kleines Vogelhaus“ abgebildet, welches aus bautechnischen und Materialliefergrößen die kleinstmögliche Gebäudegröße von 34,25 m³ umbautem Raum aufweist. Baurechtlich sind für die Kleintierhaltung Gebäude mit 30 m³ umbautem Raum in einigen Bundesländern genehmigungsfrei. Das schließt aber nicht aus, dass für dieses Vorhaben eine Bauanzeige gestellt werden muss. Hierüber wurde bereits zum Thema „Eine Gartenvoliere“ berichtet. Über die 4,25 m³ Mehrgröße, die sich aus der Nutzung der Eternitplattenmaße ergibt, wird sicher die Behörde keine Einwände erheben.

Das nachfolgend beschriebene Vogelhaus wird von 13 Zeichnungen und 3 Berechnungen begleitet. Sie sollen die Möglichkeit bieten, dem handwerklich Geschickten eine Hilfe zur Eigenherstellung eines solchen Vogelhauses zu sein.
Selbstverständlich habe ich daran gedacht, auch den Wunsch nach einem größeren Vogelhaus, jedoch nach dem hier vorliegenden Baukastensystem, Rechnung zu tragen. Man bedenke hierbei allerdings die Genehmigungspflicht. So sind in der Zeichnung Blatt 15 Seite 32 die Möglichkeiten zur Erweiterung aufgezeichnet.
In der Zeichnung Geschnittener Grundriss Blatt 3 Seite 18 ist der Wandaufbau des Gebäudes dargestellt. Hierzu wurde die Wärmedämmung ermittelt. Sie ergibt einen U-Wert (k-Wert) von 0,34 W/qm K.
Das in diesem Buch behandelte Thema „Wärmedämmung schafft ein behagliches Raumklima“ zeigt datenmäßig in der Tabelle 3 Seite 68 und bildlich in der Zeichnung Mauerwerksschnitte Blatt 1 Seite 66 unter Abb.1 eine ähnliche Wand mit einem annähernden U-Wert von 0,29 bis 0,34 W/qm K.
Ob Lichtkuppeln oder andere Oberlichter Verwendung finden sollen, bleibt der eigenen Entscheidung überlassen. Verschiedene Möglichkeiten werden zum Thema „Fenster und Licht“ behandelt. Auch die übrigen Hinweise in der Zeichnung Blatt 1 der Vogelhausdarstellung werden in den einzelnen Arbeitsabläufen noch erläutert.
Die Zeichnung Grundriss-Übersicht Blatt 2 stellt eine Volierenaufteilung für Kleinvögel dar. Selbstverständlich bleibt diese Innenaufteilung eine Aufgabe des Vogelliebhabers, je nach Vogelart, die er einsetzen möchte. Aus eigener Erfahrung würde ich im gesamten Raum nur eine Voliere und die Sammelvoliere einrichten. Die Räume sind durch leichte Türen mit einem Sichtfenster (mF) voneinander getrennt. So werden Geräuscheinflüsse auf die Zucht reduziert, z. B. Lockrufe. Vor alle Fenster müssen abnehmbare drahtbespannte Rahmen montiert werden.
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Dienstag, 28. April 2009
Stunde der Gartenvögel
Bundesweite Gartenvogelzählung vom 8. bis 10. Mai 2009
Ein Erlebnis für die ganze Familie
Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen, dabei tolle Preise gewinnen und die Kenntnisse über unsere Vogelwelt steigern - all das vereint die Aktion "Stunde der Gartenvögel". Dabei sind Vogelfreunde quer durch die Republik aufgerufen, eine Stunde lang alle Vögel in ihrem Garten zu notieren und dem NABU zu melden.
Was für britische Naturliebhaber schon seit Jahren zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung geworden ist, stellen der NABU und sein bayerischer Partner LBV nun auch in Deutschland auf die Beine. Neben der Freude an der Vogelbeobachtung stehen Tipps für die Praxis, Informationen zu heimischen Vogelarten und Gärten als Lebensraum im Mittelpunkt.
Was steckt dahinter?
Viele Menschen haben das Gefühl, dass wir uns früher häufiger am Gesang von Zaunkönig, Singdrossel oder Star erfreuen konnten. Beruhen unsere Befürchtungen auf Tatsachen, oder verklären wir die vermeintlich "gute alte Zeit"? Das will der NABU mit Ihrer Hilfe herausfinden.
Egal ob allein, zu zweit, mit Freunden oder der Familie: schauen Sie doch mal, welche Vögel sich bei Ihnen so tummeln - im Garten, vom Balkon aus, oder im benachbarten Park: Schaut etwa das Rotkehlchen unter dem Fliederbusch hervor? Turnt die kecke Blaumeise im hohen Apfelbaum? Scharrt eine Amsel im alten Laub? Oder hat vielleicht ein Hausspatz den Nistkasten an der Veranda für sich erobert?
Und so wird´s gemacht
Die Teilnahme an der NABU-Aktion "Stunde der Gartenvögel" ist einfach und macht Spaß: Suchen Sie sich zwischen 8. und 10. Mai 2009 zu einer Stunde Ihrer Wahl ein ruhiges Plätzchen, von wo aus Sie gut beobachten können. Zählen Sie dann alle Vögel, die Sie beim Blick in Ihren Garten oder den örtlichen Park entdecken können.
Unter http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundedergartenvoegel/basisinfos/ steht ein Bogen zum Download bereit, der die häufigsten Gartenvögel abbildet und die Möglichkeit zum Ankreuzen der beobachteten Individuen anbietet.
Quelle und weitere Information unter:
http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundedergartenvoegel/basisinfos/
Eine Bauanleitung für Nistkästen für einheimische Vögel
finden Sie im Buch Käfig- und Volierenbau, Praktische Anleitungen von Ernst Albrecht.
Besuchen Sie den Online-Shop des ENDEAVOUR-VERLAGS.
Ein Erlebnis für die ganze Familie
Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen, dabei tolle Preise gewinnen und die Kenntnisse über unsere Vogelwelt steigern - all das vereint die Aktion "Stunde der Gartenvögel". Dabei sind Vogelfreunde quer durch die Republik aufgerufen, eine Stunde lang alle Vögel in ihrem Garten zu notieren und dem NABU zu melden.
Was für britische Naturliebhaber schon seit Jahren zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung geworden ist, stellen der NABU und sein bayerischer Partner LBV nun auch in Deutschland auf die Beine. Neben der Freude an der Vogelbeobachtung stehen Tipps für die Praxis, Informationen zu heimischen Vogelarten und Gärten als Lebensraum im Mittelpunkt.
Was steckt dahinter?
Viele Menschen haben das Gefühl, dass wir uns früher häufiger am Gesang von Zaunkönig, Singdrossel oder Star erfreuen konnten. Beruhen unsere Befürchtungen auf Tatsachen, oder verklären wir die vermeintlich "gute alte Zeit"? Das will der NABU mit Ihrer Hilfe herausfinden.
Egal ob allein, zu zweit, mit Freunden oder der Familie: schauen Sie doch mal, welche Vögel sich bei Ihnen so tummeln - im Garten, vom Balkon aus, oder im benachbarten Park: Schaut etwa das Rotkehlchen unter dem Fliederbusch hervor? Turnt die kecke Blaumeise im hohen Apfelbaum? Scharrt eine Amsel im alten Laub? Oder hat vielleicht ein Hausspatz den Nistkasten an der Veranda für sich erobert?
Und so wird´s gemacht
Die Teilnahme an der NABU-Aktion "Stunde der Gartenvögel" ist einfach und macht Spaß: Suchen Sie sich zwischen 8. und 10. Mai 2009 zu einer Stunde Ihrer Wahl ein ruhiges Plätzchen, von wo aus Sie gut beobachten können. Zählen Sie dann alle Vögel, die Sie beim Blick in Ihren Garten oder den örtlichen Park entdecken können.
Unter http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundedergartenvoegel/basisinfos/ steht ein Bogen zum Download bereit, der die häufigsten Gartenvögel abbildet und die Möglichkeit zum Ankreuzen der beobachteten Individuen anbietet.
Quelle und weitere Information unter:
http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundedergartenvoegel/basisinfos/
Eine Bauanleitung für Nistkästen für einheimische Vögel
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Mittwoch, 8. April 2009
Frohe Ostern

Wir wünschen Ihnen schöne Ostertage.
Entdecken Sie die erwachende Natur an herrlichen Frühlingstagen.
Das Team des
ENDEAVOUR-VERLAGS
Labels:
Endeavour-Verlag,
Frühling,
Ostern
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