Donnerstag, 19. August 2010

Buchpreiserhöhung

Käfig- und Volierenbau
Praktische Anleitungen
von Ernst Albrecht



Neuer Preis: 54,90 Euro








Die unerwartet hohe Nach-
frage bestimmt den Preis der letzten Exemplare dieser limitierten Auflage. Eine Neuauflage ist in nächster Zeit nicht geplant.
Wie gewohnt werden wir auch in Zukunft innerhalb Deutschlands versand-
kostenfrei liefern.
Wir bedanken uns bei allen Kunden für das uns ent-
gegengebrachte Vertrauen.





Weitere Informationen finden Sie im Online-Shop
des ENDEAVOUR-VERLAGS.

Dienstag, 3. August 2010

Ein Futtertisch für die Voliere

Aus dem Buch:

Käfig- und Volierenbau
Praktische Anleitungen
von Ernst Albrecht



Der aufgezeichnete und nachfolgend beschriebene Futtertisch mit Automat kann in Volieren oder Großkäfigen, die Türöffnungen mit einer lichten Breite von 55 cm haben, eingesetzt werden.

Er kann bei der Haltung von Finkenvögeln, Loris und Sittichen Verwendung finden. Allerdings müssen für größere Vogelarten als Finken die Maße, die in der Zeichnung des Automaten mit einem Kreuz versehen sind, entsprechend der Vogelgröße geändert werden. Es kann auch die Korngröße des Futters eine Maßveränderung möglich machen. Darum ist zu empfehlen, im vorgenannten Fall ein Versuchsfutterfach anzufertigen oder die Fächer mit einem Schlitz-
schieber auszurüsten. Beim Einsatz dieses Provisoriums können die Vögel beobachtet werden. Die Körperhaltung der Tiere bei der Futter-
aufnahme sollte nicht verkrampft sein. Dementsprechend ist die Sitzstange vor dem Automaten anzulegen. Die Maße für den Futter-
durchlass (3 – 5 mm) und die Kopfhöhe – in der Zeichnung 25 mm – können nach Vogelkörper-Maßvorlagen aus der entsprechenden ornithologischen Literatur vorher festgelegt werden.








Der Futtertisch wird durch die Tür nach außerhalb der Voliere geschwenkt

Farbtafel 6, Bild 1

Der Futtertisch wird am senkrechten Türrahmen der Voliere mittels des Gelenks Pos. 7 auf eine entsprechende Arbeitshöhe, z. B. von 1,0 m bis Tischoberkante, befestigt. So kann der Tisch problemlos aus der Voliere geschwenkt werden. Das Reinigen des Tisches oder Nachfüllen der Futterfächer und Schalen kann außerhalb der Voliere störungsfrei geschehen.

Die Bauanleitung und viele weitere Informationen finden Sie im Buch Käfig- und Volierenbau, Praktische Anleitungen von Ernst Albrecht.

Besuchen Sie unseren Online-Shop: www.endeavour-verlag.com

Montag, 2. August 2010

Globale Kontonummern werden Pflicht

EU-Projekt Sepa

Bankkunden in Europa müssen sich bei Überweisungen schon bald auf internationale Kontonummern und Bankleitzahlen umstellen. Die EU-
Kommission will einen entsprechenden Vorschlag für ein gesetzliches Ultimatum machen. Verbraucherschützer warnen bereits vor einem Chaos bei der Umstellung.

Auch im innerstaatlichen Zahlungsverkehr sollen die alten, nationalen Nummern ab spätestens 2013 nicht mehr gelten. Brüssel will Europas Banken und Kunden nun ein Enddatum zum Umstieg auf das euro-
päische Zahlungsverkehrssystem Sepa setzen. Dann würden nur noch die internationalen Formate IBAN (Kontonummer) und BIC (Bankleit-
zahl) gelten. Bei Überweisungen ins Ausland sind diese heute schon Pflicht.

Das EU-Projekt Sepa (Single European Payments Area) soll Geld-
transfers in ganz Europa schneller und billiger machen; es hebt jegliche Auslandsgebühren auf.

Mit Zahlenkolonnen überfordert?

Verbraucherschützer befürchten ein Chaos bei der geplanten Um-
stellung der Kontonummern auf EU-Standard. Viele werden mit den neuen Zahlenkolonnen überfordert. So habe die IBAN (International Bank Account Number) 22 Stellen, die BIC (Bank Identification Code) 11. Betroffen wären 93 Millionen Girokonten. dpa / dto

Quelle und weitere Informationen unter:

http://www.euractiv.de/finanzplatz-europa/artikel/globale-kontonummern-werden-pflicht-003441

Freitag, 9. Juli 2010

Hunde werden immer fetter

41 Prozent aller Hunde in den USA sind zu dick, das fand die US-Gesundheitsbehörde heraus.




Cavalier King Charles Spaniel, Typ Blenheim


Tammy hechelt durch den Park, die Zunge hängt ihr weit aus dem Maul. Die Englische Schäferhündin ist nicht zum Spaß hier, es geht um ihre Gesundheit. Gut 50 Pfund haben sich bis vor wenigen Wochen auf Tammys vier Pfoten verteilt.
„Ziemlich pummelig“ sei ihre Hündin gewesen, gibt Besitzerin Marika Krausova zu. Deswegen muss Tammy nun am Wochenende zum Fitness-Training in einen Park in Alexandria bei Washington. Tammy ist keine Ausnahme: Krankhafte Fettleibigkeit unter Amerikas Hunden wird zur Epidemie.
Bei immer mehr Hunden spannt sich das Fell über bedenklich aus-
ladende Fettpölsterchen.

Wie der Mensch, so der Hund: Unter den Zweibeinern in den USA ist Übergewicht schon längst zur Volkskrankheit geworden. Die Ursachen sind bei Zwei- und Vierbeinern dieselben: schlechte Ernährung plus Bewegungsmangel.

Eine Studie der US-Gesundheitsbehörde kam 2006 zu dem Schluss, dass bis zu 41 Prozent aller Hunde in den USA zu dick sind. Der Veterinär und Fitnesstrainer Ernie Ward aus North Carolina hält Über-
gewicht „inzwischen für das größte Gesundheitsrisiko für Haustiere in den USA“. Dicke Hunde litten unter Herz- und Gefäßerkrankungen und Diabetes und hätten ein größeres Krebsrisiko.

Doch dies scheint kein amerikanisches Problem zu sein, denn rund 50% aller in Deutschland gehaltenen Hunde und Katzen leiden an Übergewicht.

Bei einem übergewichtigen (Adipösen) Tier ist die normale Körper-
masse durch Zunahme des Fettgewebes aufgestockt. Dies kann eine Reihe an Erkrankungen nach sich ziehen. Das Fettgewebe bildet in der Natur eine Reserve für "schlechte Zeiten". Da die Tiere in unserer modernen Gesellschaft keine Probleme mit dem erfolgreichen oder erfolglosen Jagen einer Beute haben, sind solche Fettreserven nicht notwendig. Unsere Haustiere verfügen immer über einen gedeckten Tisch, erhalten regelmäßig ihr Futter und zusätzliche Zuwendungen (Leckerli) als "Freundschaftsbeweis". Oft kommt auf Grund von mangelnder Bewegung und der Fütterung eines zu reichhaltigen Futters eine Überfütterung zustande. So kann es leicht zur Bildung falscher Reserven kommen, die nicht vom Körper benötigt werden.

Bestimmte Rassen, wie Labrador Retriever, Cain-Terrier, Cocker-Spaniel und Cavalier King Charles Spaniel neigen häufig zu Über-
gewicht. Bei einem kastrierten Tier liegt ein veränderter Hormon-
haushalt vor. Die Verstoffwechslung des Futters ist wesentlich effizienter, so dass nach der Kastration etwa ein Drittel bis zur Hälfte des Futters eingespart werden muss, damit das Tier nicht überge-
wichtig wird. Tiere, die wenig Auslauf haben und inaktiv sind, ver-
brauchen weniger Energie als ihnen mit ihrem Futter zugeführt wird.


Quelle und weitere Informationen unter:
http://www.tagesspiegel.de
http://www.tierklinik.de/ratgeber.php?content=00132