Aus dem Buch
Käfig- und Volierenbau
von Ernst Albrecht
ALLGEMEINES
Eine Gartenvoliere steht im Umfeld des Gartens. Sie kann in jede Pflanzen- und Blumenanlage eingefügt werden. Auch in einen Innenhof, der zudem noch einigen Wetterschutz abgibt, lässt sich eine Voliere harmonisch eingliedern. Steht nicht gerade der beste Platz zur Verfügung, so ist nach Kompromissen zu suchen. Verschiedene, aber wichtige Details müssen dann beachtet werden und zur Ausführung kommen.
Wird die Volierenöffnung, also die Sichtseite, die mit Draht bespannt wird, der Wetterseite zugewandt stehen, sollte diese Öffnung nicht allzu groß und oben wie unten durch so genannte Schürzen einen Wetterschutz bekommen. Schlagregen und vom Boden auf-
schlagendes Spritzwasser werden zum Teil durch die Schürzen abgeleitet. Die nachfolgend beschriebene Gartenvoliere soll eine ganz überdachte Voliere werden. Die Rückwand, zum Nachbarn, und eine Seitenwand, zur Garage, sind geschlossen. Die Überdachung soll aus einer teilweise lichtdurchlässigen Dacheindeckung erstellt werden. Hierfür können Lichtplatten aus Polyester, PVC-hart, Polystyrol oder Acryl verwendet werden.
Zwei- oder dreischalige Lichtplatten müssen so verlegt werden, dass durch die Hohlräume der Platten Luft fließen kann. Bei starker Sonnenbestrahlung auf die oberste Lage der Lichtplatte mindert eine Luftzirkulation durch die Hohlkammern der Platte den sich unter dem Dach bildenden Wärmestau. Zusätzlich ist für den Abbau eines Wärmestaus im Dachraum eine Entlüftung vorzusehen. Die Entlüftungsöffnungen dürfen nicht zu groß und sollten für kühle Tage verschließbar sein. Bei zu großem Querschnitt der Entlüftungs-
öffnungen wäre Zugluft unter dem Dachbereich zu erwarten. Das würde den Gefiederten ganz und gar nicht bekommen.
Die geöffnete Volierenfront wird bei Kleinvogelhaltung mit doppeltem Maschendraht, z. B. auf Holzrahmen gespannt, geschlossen. Der außenliegende Draht kann in der Masche etwas größer als der innenliegende sein. Zweckmäßig ist es, einen Maschendraht zu wählen, der mit einer dunklen Kunststoffschicht ummantelt ist.
Holz- und auch Rohrrahmen sollen unten und an den Seiten nicht an Wangen oder Laibungen des Volierengebäudes anliegen. Ein Luftspalt von 8 bis 10 mm lässt feuchte Stellen am Rahmen rasch trocknen und verhindert so das schnelle Faulen der Rahmenkonstruktion.
Die Abbildung 3 auf Seite 7 zeigt Draht-Holzrahmen, die zwischen den gemauerten Stützpfeilern, wie beschrieben, montiert sind. …..
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Mittwoch, 5. November 2008
Montag, 20. Oktober 2008
Marschbefehl ins Ungewisse
Eine außergewöhnliche Lebensgeschichte
Von Ernst Albrecht
Geht es um die deutsche Geschichte, wie den Zweiten Weltkrieg, weiß jeder mehr oder weniger Bescheid. Schließlich haben wir das
alle irgendwann einmal in der Schule gelernt. Doch wie hat die Bevölkerung, unsere Eltern und Großeltern, diese Zeit tatsächlich am eigenen Leibe erfahren?
Die Enkelkinder waren es, die ihren Opa immer wieder nach den Erlebnissen seiner Kindheit sowie Jugendzeit vor und während des Zweiten Weltkrieges befragten und seinen Erzählungen wie gebannt lauschten, bis er sich schließlich dazu durchringen konnte, diese dokumentarisch festzuhalten. Anhand seiner Tagebuchaufzeichnungen und Schriftstücke über seine Arbeitsdienst- und Militärzeit während der Herrschaft des Nazi-Regimes erwachten Stück für Stück immer mehr Erinnerungen aus der damaligen Zeit. Nach sechzig Jahren durchlebte er noch einmal die schrecklichen Stunden seiner Gefangenschaft, als wäre es gestern gewesen.
Den „Marschbefehl ins Ungewisse“ stellen immer andere aus. Oft zwingen die äußeren Umstände den Betroffenen dazu, ihm bedingungslos zu folgen. Befehlsgeber können Eltern, Politiker, Lehrer und Vorgesetzte sein. Ob diese in der Lage sind, einen geraden, sauberen Weg aufzuzeichnen, hat sich überwiegend als ungewiss erwiesen.
Die Gräueltaten jener Zeit dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Die Erinnerung daran soll als Warnung, jedoch nicht als Schuldzuweisung dienen, damit etwas Derartiges nie wieder geschehen kann.
Keiner, gleich welcher Nationalität oder welchen Glaubens, hat das Recht, vorsätzlich anderen Menschen Leid zuzufügen oder gar zu töten.
Die Völker der Erde rücken immer näher zusammen. Daher sollte jeder dazu beitragen, den Frieden, besonders in den Krisengebieten, herzustellen und ihn zu bewahren.
Weitere Informationen finden Sie im Online-Shop des ENDEAVOUR-VERLAGS.
Von Ernst Albrecht
Geht es um die deutsche Geschichte, wie den Zweiten Weltkrieg, weiß jeder mehr oder weniger Bescheid. Schließlich haben wir das
alle irgendwann einmal in der Schule gelernt. Doch wie hat die Bevölkerung, unsere Eltern und Großeltern, diese Zeit tatsächlich am eigenen Leibe erfahren?
Die Enkelkinder waren es, die ihren Opa immer wieder nach den Erlebnissen seiner Kindheit sowie Jugendzeit vor und während des Zweiten Weltkrieges befragten und seinen Erzählungen wie gebannt lauschten, bis er sich schließlich dazu durchringen konnte, diese dokumentarisch festzuhalten. Anhand seiner Tagebuchaufzeichnungen und Schriftstücke über seine Arbeitsdienst- und Militärzeit während der Herrschaft des Nazi-Regimes erwachten Stück für Stück immer mehr Erinnerungen aus der damaligen Zeit. Nach sechzig Jahren durchlebte er noch einmal die schrecklichen Stunden seiner Gefangenschaft, als wäre es gestern gewesen.
Den „Marschbefehl ins Ungewisse“ stellen immer andere aus. Oft zwingen die äußeren Umstände den Betroffenen dazu, ihm bedingungslos zu folgen. Befehlsgeber können Eltern, Politiker, Lehrer und Vorgesetzte sein. Ob diese in der Lage sind, einen geraden, sauberen Weg aufzuzeichnen, hat sich überwiegend als ungewiss erwiesen.
Die Gräueltaten jener Zeit dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Die Erinnerung daran soll als Warnung, jedoch nicht als Schuldzuweisung dienen, damit etwas Derartiges nie wieder geschehen kann.
Keiner, gleich welcher Nationalität oder welchen Glaubens, hat das Recht, vorsätzlich anderen Menschen Leid zuzufügen oder gar zu töten.
Die Völker der Erde rücken immer näher zusammen. Daher sollte jeder dazu beitragen, den Frieden, besonders in den Krisengebieten, herzustellen und ihn zu bewahren.
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Friedenspreis für Anselm Kiefer
20. Oktober 2008
Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wurde in diesem Jahr zum ersten Mal an einen bildenden Künstler verliehen. Die Tradition des Preises, dass der Geehrte eine Rede hält, wird damit aber nicht hinfällig: Anselm Kiefer ist ein Maler, sein Medium das Bild - in der Frankfurter Paulskirche musste er an diesem Sonntag vom Bild ins Wort zurückwechseln.
Umso erstaunlicher war, worum es dann in Kiefers Rede ging, eine Überraschung, die wir sehr ernst nehmen sollten. Im Zentrum stand: seine Kindheit. Kiefer, geboren 1945 in Donaueschingen, erzählte von seiner Jugend in der Provinz, ohne Fernseher, Internet oder Computer, ein Größerwerden, das er als Wachsen in einem „leeren Raum“ beschrieb.
Sowohl in Interviews als auch in der gestrigen Rede hat Kiefer behauptet, dass ihn schon als Kind die deutsche Vergangenheit beschäftigt habe, als Jugendlicher mehr und mehr, und dass diesem Interesse nur Schweigen entgegnet wurde. Gegen dieses Verdruckste, Verdrängte habe er mit seinen Bildern angemalt, die das, über das nicht gesprochen werden durfte, übergroß in den Raum holten: die deutsche Geschichte, den Abgrund des Menschen, den Mythos.
Text: F.A.Z.NET
Quelle: http://www.faz.net/s/Rub8236AB3560F344538AC5D24797341929/
Doc~E52F6C6470EA6476A853DFBF0D798BC8E~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Am 20.10.2008 um 10.35 Uhr
In seiner Dankesrede plädierte Kiefer für eine offene Auseinander-
setzung mit der schmerzhaften deutschen Vergangenheit. "Eine so genannte Stunde Null gab es in Wirklichkeit nie", sagte der Künstler mit Blick auf die Nachkriegsgeschichte. Die Trümmer seien zu schnell weggeräumt worden. Nach dem Zweiten Weltkrieg sei versucht worden, alle Erinnerungen an den Nationalsozialismus zu löschen. "Die Wunden wurden nicht verbunden, sondern schamhaft versteckt. Verborgen wurden nicht nur Gebäude, sondern alles, was die Nazis berührt hatten", sagte Kiefer. Nach dem Krieg habe die Beschäftigung mit der Mythologie prinzipiell unter Verdacht gestanden. "Aber ist es nicht noch gefährlicher, die Mythen gleichsam ins kollektiv Unbewusste zu versenken, statt an ihnen - für alle sichtbar - weiterzuarbeiten?"
Text: ZEIT online
Quelle: http://www.zeit.de/news/artikel/2008/10/19/2640064.xml
Am 20.10.2008 um 10.40 Uhr
Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wurde in diesem Jahr zum ersten Mal an einen bildenden Künstler verliehen. Die Tradition des Preises, dass der Geehrte eine Rede hält, wird damit aber nicht hinfällig: Anselm Kiefer ist ein Maler, sein Medium das Bild - in der Frankfurter Paulskirche musste er an diesem Sonntag vom Bild ins Wort zurückwechseln.
Umso erstaunlicher war, worum es dann in Kiefers Rede ging, eine Überraschung, die wir sehr ernst nehmen sollten. Im Zentrum stand: seine Kindheit. Kiefer, geboren 1945 in Donaueschingen, erzählte von seiner Jugend in der Provinz, ohne Fernseher, Internet oder Computer, ein Größerwerden, das er als Wachsen in einem „leeren Raum“ beschrieb.
Sowohl in Interviews als auch in der gestrigen Rede hat Kiefer behauptet, dass ihn schon als Kind die deutsche Vergangenheit beschäftigt habe, als Jugendlicher mehr und mehr, und dass diesem Interesse nur Schweigen entgegnet wurde. Gegen dieses Verdruckste, Verdrängte habe er mit seinen Bildern angemalt, die das, über das nicht gesprochen werden durfte, übergroß in den Raum holten: die deutsche Geschichte, den Abgrund des Menschen, den Mythos.
Text: F.A.Z.NET
Quelle: http://www.faz.net/s/Rub8236AB3560F344538AC5D24797341929/
Doc~E52F6C6470EA6476A853DFBF0D798BC8E~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Am 20.10.2008 um 10.35 Uhr
In seiner Dankesrede plädierte Kiefer für eine offene Auseinander-
setzung mit der schmerzhaften deutschen Vergangenheit. "Eine so genannte Stunde Null gab es in Wirklichkeit nie", sagte der Künstler mit Blick auf die Nachkriegsgeschichte. Die Trümmer seien zu schnell weggeräumt worden. Nach dem Zweiten Weltkrieg sei versucht worden, alle Erinnerungen an den Nationalsozialismus zu löschen. "Die Wunden wurden nicht verbunden, sondern schamhaft versteckt. Verborgen wurden nicht nur Gebäude, sondern alles, was die Nazis berührt hatten", sagte Kiefer. Nach dem Krieg habe die Beschäftigung mit der Mythologie prinzipiell unter Verdacht gestanden. "Aber ist es nicht noch gefährlicher, die Mythen gleichsam ins kollektiv Unbewusste zu versenken, statt an ihnen - für alle sichtbar - weiterzuarbeiten?"
Text: ZEIT online
Quelle: http://www.zeit.de/news/artikel/2008/10/19/2640064.xml
Am 20.10.2008 um 10.40 Uhr
Dienstag, 30. September 2008
AZ-Landesschau Rhein-Ruhr/Münsterland
Die AZ-Landesvogelschau 2008 findet am 11. und 12. Oktober 2008
in Dinslaken in der Tieltribühne der Trabrennbahn statt.
Öffnungszeiten sind:
am Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr sowie
am Sonntag von 9:00 bis 17:00 Uhr.
Besuchen Sie unseren Ausstellungsstand.
in Dinslaken in der Tieltribühne der Trabrennbahn statt.
Öffnungszeiten sind:
am Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr sowie
am Sonntag von 9:00 bis 17:00 Uhr.
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